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  DIE GESCHICHTE VON SARDINIEN

Geschichte Sardiniens Obwohl Sardinien seit der Vorgeschichte bevölkertwar (die ersten menschlichen Siedlungen gehen auf die Jahre 6.000 - 5.000 v.Chr. zurück), hat die Insel eine einheitliche Vereinigungsform nie ausgearbeitet.
Die Spuren der ersten Siedlungen sind deswegen sehr fragmentarisch, wie die vielen, kleinen, auf dem Land verstreuten Dörfer beweisen, die der Ausdruck einer städtisch - sozialen, in kleinen Gemeinschaften und Stammgruppen organisierter Ordnung sind.
Die nuragische Zeit war eine Epoche der Unabhängigkeit, aber auch des relativen Ausschlusses aus den großen kulturellen Bewegungen der Mittelmeerländer.
Was heute von dieser Vergangenheit übrigbleibt, zeigt sich durch ein ganz besonderes archäologisches Zeichen, dessen bedeutendste Erscheinung die Nuragen sind. Ein weiterer typischer Zug der sardischen Archäologie ist die Verteilung durch das ganze Land der
Denkmäler und der architektonischen Werke, die in einem eindrucksvollen Einklang mit der Umwelt sind.
Neben den Nuragen gibt es andere Vergangenheitsspuren, wie die Domus de Janas, die heiligen Brunnen und Tempel, die Riesengräber, die großen in den Boden gesteckte Steine (Betili oder Menhir aus der megalithischen Architektur) machen Sardiniens zu einer Art "Open-Air-Museum".
Es gibt eine große Menge von diesen Spuren: Auf der ganzen Insel befinden sich, in der Tat, ca. 7.000 Nuragen und Hunderte von anderen archäologischen Denkmälern.

 
 
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