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Ist
auf dieser Insel noch möglich,
weit ab vom Massentourismus sei es
an der Küste oder in den hohen
Bergen.
Man glaubt oft beim Durchreisen dieser
prachtvollen Gegebenheiten, das man
als Reisender in eine noch unentdeckte
Welt eintaucht, und als erster "Mensch"
das Gebiet betritt.
Es ist halt noch alles beim alten
geblieben, die Menschen, so wie der
Großteil der Umgebung, in der
sie leben.
Die Zubereitung der Speisen, die Art
und Weise, Gäste aufzunehmen,
zu leben und leben lassen.
Wenn man das erste Mal nach Sardinien
kommt, gewinnt man den Eindruck der
Zurückhaltung und Verschlossenheit,
dies herrscht vor allem im Landesinneren
der Insel vor. Aber die Neugierde
und Begeisterung seitens der Bevölkerung
gegenüber dem was von "weit"
her kommt, läßt dieses
Verhalten schnell verschwinden.
Viele sardische Bewohner leben heute
wieder in ihrer Heimat, die sie aufgrund
von Arbeitsmangel und Not verlassen
mußten, und daher ihre Jugendzeit
in Nordeuropa und der weiten Welt
verbrachten und Sprachen lernten.
Dadurch sehen sie den normalen Touristen
gerne auf der Insel willkommen, weil
dies an die Vergangenheit erinnert,
die Arbeit und Brot gebracht hat.
Als gewonnener Gast oder Freund einmal
ins Herz geschlossen steht man der
Freude des Wiedersehens und der Gastfreundschaft
nahezu machtlos gegenüber.
Dies ist der Kick, der Sardinien zu
einem wirklichen Reiseziel macht,
ohne das Gefühl zu haben in der
0815 Touristenwelle mit zu surfen.
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